elexpress.de sagt dem IE6 den Kampf an
Datum 07.08.2009 | Kategorien CSS, HTML, In eigener SacheEs ist Zeit sich von dem IE6 zu verabschieden. Dieser ist seit vielen Jahren nun veraltet und enthält viele Sicherheitslücken, welche es Angreifern schnell ermöglichen ein System zu übernehmen. Für Webmaster ist dieser Browser ebenso schrecklich, da dieser sich an fast keine Standards hält.
Dank der Conditional Comments lässt sich nur bei Besuchern mit dem IE6 HTML oder CSS Code ausführen. Die anderen Browser, welche nicht von Microsoft stammen unterstützen Conditional Comments erst gar nicht und interpretieren den Code als Kommentar.
Folgendermaßen habe ich die Hinweisgrafik bei mir eingebunden:
Das lt steht hier für eine InternetExplorer Version “kleiner IE7″.
In der Grafik weise ich auf das Sicherheitsrisiko hin und reiße an, dass der IE6 kaum Webstandards unterstützt. Meine Empfehlung geht dann zum Mozilla Firefox.
Besonders in Unternehmen ist der IE6 noch sehr verbreitet, da diese oft alte bewährte Software einsetzen und die Systemadministratoren Angst vor Kompatiblitätsproblemen mit neuen Browsern haben. Doch dies kann natürlich nicht so weiter gehen.
Wer ebenfalls mitmachen möchte, aber nicht erst eine Grafik erstellen oder Text schreiben möchte dem empfehle ich die Kampagne IE6 No More. Eine deutsche Übersetzung habe ich dort bereits eingereicht.







Eigentlich sollte man alle Internet-Explorer Versionen aussperren!
Ich finde es echt beängstigend, wie viele Systemadministratoren mit der Sicherheit spielen, wenn sie zulassen das die Mitarbeiter des Unternehmens mit solch veralteten Programmen unterwegs sind. Ich meine bei der Firmenwagenflotte will man doch auch keine Wagen ohne ESP und Airbag, oder?
Als ich noch damals vor einigen Jahren in der Schule Praktikas in IT Unternehmen gemacht habe, habe ich einige Systemadministratoren kennen gelernt, welche sich in Punkto Sicherheit überhaupt nicht auskannten.
Und ich kenne leider auch große IT Bildungsträger, welche ebenso noch mit dem IE6 surfen. Dabei bilden diese Informatiker aus. Was will man dann erwarten, wenn diese Informatiker später in Unternehmen sind, wenn diese Sicherheitsthematiken nie kennen gelernt haben.
Was ich bei diesem Bildungsträger besonders schlimm fande war, dort werden unzählige Daten über Studierende, Schüler und Auszubildende abgespeichert und trotzdem macht man es den Angreifern so leicht. Und das installieren von Software oder setzen von Autostarteinträgen wurde nicht unterbunden. Viel mehr kann man Trojanern, Keyloggern nicht entgegenkommen.
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