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Netzbetreiber wollen Online-Gebühren einführen

15.02.2008

Der Internetzuwachs wächst dermaßen schnell, so kann man in 12 Monaten sehen, wie sich das Datenvolumen verdoppelt. Die Netzbetreiber haben es da schwer mitzuhalten, denn die Aufrüstung der Kabel wäre eine schwer zu finanzierende Angelegenheit. Nun ist eine Internetmaut in Überlegung. Die beste Lösung bisher war, die Flatrate nur bis zu einem begrenzten Datenvolumen zuzulassen, danach muss draufgezahlt werden. Für die Begründung heißt es, in vielen Teilen des Netzes seien 5% der Nutzer für 50 % des Datenvolumens verantwortlich. Bisher ist jedoch noch keine passende Lösung gefunden, es ist wie so oft in der Wirtschaft eine heikle Angelegenheit. Wenn dadurch die Nutzer des Internets abnehmen, werden dementsprechende Angebote weniger genutzt, was wiederum zu Geldeinbußen führt. Beispielsweise trägt Google zu der Infrastruktur bei, wenn Google in Geldnot kommt, dann würde das ausfallen und es würde sich nichts ändern. Zudem muss man die Chancengleichheit gewähren, so könne man mit kommenden Regelungen finanzärmere Unternehmen nicht noch zusätzlich im Rücken stehen.

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