Einladung zum Schicksalstest – Spammails nerven weiter
Unter Geld, Internet, Sicherheit 03.09.2008
Andauernd bekomme ich nun schon Mails zu irgendwelchen ach so tollen Tests die mal wieder eine einmalige Gebühr von ca. 99-100€ voraussetzen. Ich kenne diese Masche nun schon lange, doch ich will gar nicht wissen, wie viele Leute darauf reinfallen, auch wenn die erforderlichen Gebühren gar nicht mal so unsehbar platziert sind, wie es damals beispielsweise nur in den AGB der Fall war. Umso erstaunlicher ist es, dass trotzdem zahlreiche Kommentare kommen, dass Leute auf die Masche tatsächlich reingefallen sind und sich dann immer noch unsicher sind, ob sie nun zahlen sollten oder nicht. Ich kann hierbei nur raten nicht zu zahlen, da diese Machenschaften selbst nicht vollständig legal sind und sie somit wohl keine Justiz einschalten werden.
Sind Sie wirklich verrückt? Testen Sie sich hier und jetzt online – ideal auch für die Mittagspause (5 Minuten-Test):
http://Scxxxxxxalxxxst.com/?9xx45
Der Test verrät Ihnen, wie es das Schicksal mit Ihnen meint. Wollten Sie schon immer einmal in die Zukunft blicken? Oder glauben Sie nicht an Wahrsager und solchen Humbug? Testen Sie sich:
http://Schickxxxxm/?9xx5
Viele Grüsse,
Viola
Dipl.-Wahrsagerin

Da es oft verboten ist Whois Abfragen zu veröffentlichen möchte ich euch nun sagen, wie ihr an die Daten der Homepagebesitzer kommt. Mit dem Gulli Tool Whois geht dies ganz einfach. Ihr kopiert die Adresse hinein und bekommt die Registrierdaten angezeigt.
Zudem möchte ich auf diesen Musterbrief hinweisen, der es euch laut § 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erlaubt folgende Auskünfte abzuverlangen.
- Welche Daten über Ihre Person gespeichert sind.
- An welche Empfänger die Daten weitergegeben werden.
- Zu welchem Zweck die Speicherung erfolgt.
Ebenfalls erlaubt es der § 28 Absatz 4 BDSG zu verbieten, dass die Daten abschließend weitergegeben werden.
Ich werde mir am Wochenende mal Zeit nehmen und den bisherigen Spammailabsendern auf den Grund gehen und euch über aktuelle Infos informieren.
Achtung
Es kann sein, dass die Spamversender ganz dreist sind und eventuell neue E-Mailadressen in ihren Index der Spammailempfänger mit aufnehmen, also benutzt nur E-Mailadressen, die bereits angespammt werden.
Zudem kann ich aus einem damaligen Test mit einer ähnlichen Mache sagen, dass es vorkommen kann, dass Personalausweisdaten abgefragt werden. Dieser Nachfrage sollte ihr nicht noch entgegenkommen, weil ihr denen so noch mehr Daten gebt.






Grundsätzlich stimme ich der Sachlage zu. Hatte erst neulich solch einen Fall mit meiner Enkeltochter: Proinkasso, RA Straßburg. Da ich Auslandskorrespondent einer deutschsprachigen Tageszeitung bin, die ihren Sitz in Tel Aviv hat, und zudem noch Buchautor bin, habe ich für meine Enkelin die Sache in die Hand genommen: Angriff ist die beste Verteidigung. Die StA in Zweibrücken wird diese Sache als Betrug bearbeiten. Ein Rat an die Gemeinschaft: Wehrt Euch und zeigt die Abzockerbande an. Meistens stellt sich heruas, dass es nur eine Briefkastenfirma ist.
Euch allen eine gute Zeit, R.v.A.
Leider unternimmt die Justiz nichts gegen diese Abzocker. Jedoch sind Anzeigen wichtig, damit es in dieser Thematik vorran geht.