ELEXPRESS.de |

IT Magazin

Wie Cyberkriminelle immer neue Opfer finden

03.10.2008

Es ist schon erstaunlich, dass trotz der vielen Schutzprogramme und Sicherheitswarnungen immer noch so viele Leute infiziert werden und Opfer von Cyberkriminalität werden. Doch ist es gar nich so verwunderlich da wie jeder wissen sollte Schutzprogramme niemlas einen 100%tigen Schutz bieten können und auch die meisten Sicherheitsnews entweder erst gar nicht gelesen oder nicht ernstgenommen werden.
Was machen die Betrüger?
So ist es eine Strategie der Cyberkriminellen, immer dem Trend zu folgen und sogenannte Hypes aufzuspühren. Dafür wird beispielsweise der teils hilfreiche Service von Google Trends missbraucht um derartige Hypes ausfindig zu machen. Aber auch Sozial Bookmark Dienste und andere ähnliche Dienste.

Sobald der Cyberkriminelle einen Hype ausfindig macht, schlägt er zu. Er erstellt eine Webseite oder auch Blog, optimiert diesen für die Suchmaschine und versucht somit möglichst viele Besucher auf die eigene Webseite zu locken, die meistens mit Schadecode prepariert ist. So werden teilweise Sicherheitslücken im Browser ausgenutzt oder aber auch anscheinend fehlende Plugins zum Download angeboten, die jedoch nichts anderes als Schadecode sind.

Doch es gibt einige Hilfen…
Es ist schwer sich vor solchen Webseiten zu schützen, doch es gibt Hilfen. Generell gilt zu beachten, dass man auf unseriösen Webseiten keine persönlichen Daten eingeben und schon gar nichts runterladen bzw. sogar noch ausführen sollte und als hilfreiche Abhilfe gibt es dann noch den McAfee SiteAdvisor, der schon in den Suchergebnissen zu fast allen Seiten anzeigt, ob eine Seite gefährlich oder nicht ist. Man sollte auch wenn man dann einer Webseite vertraut, bevor man persönliche Daten angibt oder Dateien runterlädt immer mal vorher nach Erfahrungsberichten suchen. Meistens gibt es sehr schnell Infos darüber, ob eine Seite wirklich vertrauenswürdig oder nicht ist und sogar im Zweifelsfall welche versteckte Kosten oder betrügerische Machenschaften auf einem lauern.

Kommentare sind geschlossen.