ELEXPRESS.de |

IT Magazin

Warum ein Virenschutz niemals 100%igen Schutz bietet

28.04.2009

Angespornt von teuschenden Meldungen in der Avira Werbung, hier noch mal zusammengefasst, warum ein Virenschutz keinen 100%igen Schutz bietet.

  • die Signaturen stehen erst nach dem Erscheinen der Malware zur Verfügung
  • die Signaturen können unvollständig sein
  • die Signaturen können lokal veraltet sein
  • die Signaturen können fehlerhafte Identifikationsschlüssel enthalten
  • die Malware Engines könnten bereits verändert sein
  • durch Speicherüberläufe wird Softwarecode eingeschleust, oft wird dieser nicht vom Virenschutz überprüft
  • durch Bereichsveränderungen an der Malware, woran der Virenscanner diese identifiziert, kann gefährliche Malware ohne Erkennung durch den Virenschutz Schaden anrichten

Auch wenn in den Avira Personal PopUp Einblendungen nun wieder von Menschen darüber berichtet wird, dass sie nun sicher seien dank dem WebGuard usw. ist dies nicht wahr und soll dem Verbraucher Sicherheit zusprechen, die er nicht hat. Ein Virenschutz soll der so genannten Brain.exe (Und bevor Missverständnisse entstehen, es ist kein Programm.) als ergänzende Schutzfunktion dienen.

Kommentare sind geschlossen.