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IT Magazin

Ungesichertes Wlan führte zu SEK Besuch

28.07.2009

Ein Einwohner in Recklinghausen bekam wohl einen ganz schönen Schrecken, als das Spezialeinsatzkommando seine Wohnung stürmte, weil von seinem Internetanschluss eine Amokdrohung verbreitet wurde.Ein Nachbar hatte über den ungesicherten WLAN-Zugang gesurft und die Drohung in einem Chat geäußert. Eine Chat-Teilnehmerin hatte dies der Polizei gemeldet. Die Drohung erwies sich überdies als nicht so ernst gemeint, wie die Ermittler später herausfanden.

Durch einen nachvollziehbarem Schrecken und einer kaputten Wohnungstür, machte der Einwohner nun eine Schadensersatzforderung geltend. Manche Gerichte folgen heutzutage aber auch der strengeren Linie der Musik- und Filmindustrie. Danach haftet der Betreiber eines offenen Netzwerks grundsätzlich für alle darüber begangenen Rechtsverletzungen.

Daher nur mit WPA Verschlüsselung und einem komplexem Schlüssel Internet übers Wlan Netz ermöglichen. Ein WEP Schlüssel ist mittlerweile binnen weniger Sekunden zu knacken, jedoch immer noch besser als gar keiner.

2 Kommentare »

Meine Straße wäre überfüllt von SEK-Beamten bei den vielen offenen WLAN-Netzen :D

Dominik

Ja ich kenne da auch so einige Einwohner – und Unternehmen in unserem Ort.. wobei fraglich ist, ob man bei den Unternehmen direkt ins Internet kommt, wenn man eine Wlan Verbindung aufgebaut hat.