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IT Magazin

Mit Werbung Geld verdienen (CPC, CPM, CPA)

22.11.2009

GeldtalerEs gibt viele Möglichkeiten im Internet mit Werbung Geld zu verdienen. Einige dieser Möglichkeiten möchte ich euch heute vorstellen, denn gerade für Beginner im Internet Business ist es anfänglich recht schwer alles zu überblicken.

Bezahlung nach Klick

Namensnennung:

Das Kostenmodell für Merchants (Werbetreibende) heißt CPC (Cost-Per-Click).

Beschreibung:

Bei dem CPC Preismodell wird der Klick vergütet, das heißt, wenn eine Person auf eine von dir geschaltet Anzeige klickt, erhältst du dafür eine Vergütung. Meistens liegt die Vergütung in einem Bereich von 0,05€ – 0,25€ pro Klick.

Anbieter:

Kritik:

Die CPC Werbetreibende stehen insbesondere deswegen in der Kritik, da zwar selten, aber dennoch immer wieder unseriöse Werbung eingeblendet wird. So zum Beispiel werden Seiten beworben, welche eigentlich kostenlose Software zu teuren Abos verkaufen. Zwar kann man diese Werbung meistens sperren, jedoch ist dies nicht immer einfach, da man meistens nicht auf seine eigene Werbung klicken darf.

Bezahlung nach Einblendung

Namensnennung:

Das Kostenmodell für Merchants (Werbetreibende) heißt TKP (Tausender Kontakt Preis je 1.000 Ad-Impression). In englischer Sprache hat sich der Begriff CPM (Cost per mille) etabliert.

Beschreibung:

Bei dem TKP Vergütungsmodell wird jede Einblendung vergütet. Auf Basis dieses Vergütungsmodells haben sich insbesondere die Layeranbieter etabliert. Meistens liegt die Vergütung in einem Bereich von 4,00€ – 7,00€ pro 1000 Einblendungen.

Anbieter:

Kritik:

Gerade die Hybrid Ads (Layer+PopUp) sind sehr störend und sicherlich ein Hauptgrund dafür, warum immer mehr Internetnutzer mit Werbeblockern surfen und somit den Webmastern erheblich schaden. Layerwerbung setzt sich vor der eigentlichen Webseite, was zum Großteil bei Besuchern sehr negativ aufgenommen wird.

Bezahlung nach Aktionen

Namensnennung:

Das Kostenmodell für Merchants (Werbetreibende) heißt CPA (Cost-Per-Action).

Beschreibung:

Die Beschreibung des CPA Vergütungsmodells ist schon etwas umfangreicher, zumal nicht selten auch mehre Vergütungsmodelle kombiniert werden. Die Vergütungsformen des CPA Modells werden auch unter dem Überbegriff Affiliate Marketing abgedeckt. Demnach ist ein Affiliate eine Person, welche auf bestimmter Weise (Homepage, Suchmaschinenmarketing…) für ein Partnerprogramm eines Merchants wirbt. Der durchschnittliche Sale Prozentsatz liegt bei 5-30%. Die feste Verkaufsvergütung und der Lead Preis varieren stark, je nachdem wofür geworben wird und kann daher nicht als Durchschnittswert angegeben werden.

Pay per Lead
Der Merchant vergütet jeden neuen Besucher, der sich auf der Seite des Betreibers anmeldet oder ein bestimmtes Formular absendet.
Pay per Sale
Der Merchant vergütet jeden neuen Besucher, der auf der Betreiberseite (meistens Onlineshops) Umsatz generiert. Dies kann ein fixer oder prozentualer Betrag sein.

Anbieter:

Kritik:

Damit die Verkäufe und Leads einem Webseitenbetreiber zugeordnet werden können, muss auf der Webseite des Merchants ein Trackingpixel eingebaut sein. Leider liest man teilweise davon, dass diese Trackingpixel einfach nicht eingebaut bzw. manipuliert wurden und somit tatsächliche Leads und Sales nicht erfasst wurden.

Fazit

GeldsackDie CPC Werbung eignet sich für Webseiten mit vielen Textinhalten, wie zum Beispiel Blogs. Die TKP bzw. CPM Werbung eignet sich für Webseiten mit wenig Textinhalt, wie zum Beispiel Bildhoster. CPA Werbung würde ich nur für Webseiten empfehlen, welche ein klares Thema behandeln und somit auch den Besuchern ein gewisses Interessengebiet zugeordnet werden kann.

Ich hoffe damit einen groben Überblick über die verschiedenen Werbemöglichkeiten gegeben zu haben.

* Die mit dem Sternchen gekennzeichneten Links sind Referral Links. Durch die Anmeldung über diese Links entstehen keinerlei Nachteile. Bei einigen Anbietern hat dies sogar Vorteile, so startet man zum Beispiel mit mehr Guthaben und kommt somit schneller zur ersten Auszahlung.

16 Kommentare »

Dominik

Hi Tobias, danke für die Empfehlung. Ich wollte mich gerade anmelden, als ich jedoch meine Mail freischalten wollte, kam gleich ne schöne SQL Fehlermeldung ;)

Nochmal versuchen und ne Beschwerde-Mail hinschicken ;)

Dominik

Nochmal versuchen brachte nichts und ne Mail mit der Fehlermeldung usw ist natürlich verschickt worden ;)

Hallo zusammen,

wir haben den Fehler noch am Wochenende behoben, die Freischaltung ist erfolgt.

Liebe Grüße,
Stefan Husemann
OpenInventory media

Dominik

Danke für die Rückmeldung ;)

dimido

Hast du gut zusammengefasst. Beim Punkt Layer fehlt, dass bei einigen Anbietern (Usemax, Euros4Klick) die Preise sinken, nach einigen Monaten und das bis zu 80%.

Dominik

Ich habe deinen Link entfernt, da er auf eine nicht existierende Webseite verweist. Die von dir angesprochenen Erfahrungen mit den Layeranbietern sind mir Neu. Ich muss aber dazu sagen, dass ich momentan auf keinem meiner Webprojekte aktiv Layer einsetze ;)

[...] elexpress habe ich einen Artikel zum Thema Mit Werbung Geld verdienen [...]

Dominik

Update: Layerads wurde entfernt, da diese laut der Blogosphäre Abzocker sind und nicht mehr auszahlen. OpenInventory media in die Liste aufgenommen.

[...] Daher die Warnung an die Webmaster: Baut lieber die Layercodes von Layer-Ads.de aus und sucht euch einen alternativen Internetwerbung Anbieter. [...]

Hallo,

nachdem in dem Artikel auch AdScale erwähnt wird, will ich meine äußerst negativen Erfahrungen schildern.
Nach ca. 2 Wochen Nutzung bekam ich eine E-Mail, dass der Account bei auffällig geworden sei und daraufhin umgehend geschlossen werde. Das war auch in der Tat so. Nach telefonischer Kontaktaufnahme sollte ich eine IP-Statistik einreichen. Konnte zwar nur eine Aufschlüsselung nach Orten liefern, aber eine Antwort (trotz ausdrücklicher Aufforderung) kam nicht. Und selbstverständlich werden sämtliche Einnahmen auch einbehalten…
Somit wird mir etwas vorgeworfen, ohne konkrete Beweise oder ähnliches. Daher rate ich von AdScale dringend ab.

Dominik

Hallo Jens,
danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich habe mit Adscale noch keine konkreten Erfahrungswerte gesammelt und kann daher schwer beurteilen, ob der Anbieter wirklich unseriös ist.

Wenn sich die Warnungen häufen, werde ich den Anbieter jedoch ebenfalls aus der Liste entfernen.

Hallo Jens,

zunächst einmal möchten wir vorweg schicken, dass AdScale den Support der Nutzer sehr ernst nimmt. Leider können wir ohne den genauen Accountnamen zu kennen, an dieser Stelle keine direkte Stellungnahme zu Deinem Kommentar nehmen. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass wir nie willkürlich und ohne Grund einen Account schließen, sondern das immer erst nach einer sorgfältigen Analyse und einem berechtigten Verdachtsmoment passiert. Die von Dir beschriebene Vorgehensweise ist dabei rechtens und in unseren AGBs unter 17.6 festgehalten. Damit stellen wir die Seriosität der auf AdScale getätigten Geschäfte sicher und schützen Advertiser vor unzulässigen Praktiken wie beispielsweise künstlich erzeugtem Traffic. Gerne gehen wir jedoch auch nochmals persönlich auf Deine Situation ein – Du erreichst unseren Support werktags zwischen 9 und 18 Uhr entweder via Mail unter info@adscale.de oder telefonisch über eine kostenlose Support-Hotline unter 0800 2 37 22 53.

Dein AdScale Support Team

An das AdScale Support Team,

es handelt sich um die Webseite “www.spotn.de” und den Account “Spotn”.

Ich habe nicht von Willkür gesprochen und ich bin auch nicht gegen eine Überprüfung. Es geht mir jedoch um die Art und Weise des gesamten Vorganges. Denn mir wird eine Form des Betruges vorgeworfen und meine Account geschlossen. Weder ohne konkrete Details, noch ohne die Möglichkeit einer Stellungnahme.

Zudem habe ich die Hotline (wie beschrieben) bereits kontaktiert. Die Mitarbeiterin war jedoch eher unfreundlich (mir als Kunden gegenüber!). Ich habe mich ebenfalls per E-Mail an AdScale gewandt, mit ausdrücklicher Formulierung, dass ich eine Antwort bzw. Reaktion von AdScale erwarte. Nach einer Woche ist jedoch bisher noch nichts geschehen.

Und dieses gesamte Geschäftsverhalten ist für mich unseriös.
Sicherlich haben Sie auch viele zufriedene Kunden, und daher kann ich nur für mich schreiben.

AdScale Support Team

Hallo Jens,

danke für die Konkretisierung und Ihre Antwort. Wir haben den Account geschlossen, da er Klickraten aufwies, die nicht marktkonform und nicht realistisch waren. Im Sinne all unserer Advertiser überprüfen wir stetig, ob solche Abweichungen bei Publishern vorkommen.

Damit ist keinerlei Schuldzuweisung verbunden: Nur bitten wir unsere Publisher zeitnah darum, uns zu begründen und zu belegen, wie es zu diesen ungewöhnlichen Zahlen kommt. Das haben wir auch in Ihrem Fall getan, aber leider bisher keine verwertbaren Zahlen bekommen.

Ihr AdScale Support-Team