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IT Magazin

Zehntausende Bürgerdaten für 8,70€ gekauft

01.09.2008

Erneut sorgt in Großbritannien ein schlampiger Umgang mit Bürgerdaten für Schlagzeilen. Erst vor kurzer Zeit wurden Daten von gefährlichen Straftätern, Fahrschülern, Kindergeldempfänger und Patienten veröffentlicht. Weiterlesen »

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Datenschutzmissbrauch – Zusammenfassung

19.08.2008

Unzählige Beiträge gibt es nun wieder in Portalen über den Datenmissbrauch in den vergangenen Wochen, damit ihr nicht lange Texte lesen müsst, die am Ende doch nur einige nützliche Kernpunkte enthalten, habe ich versucht das Wichtigste zusammenzutragen und aus mehren Portalen und Quellen Informationen zusammengefasst. Weiterlesen »

schülerVZ und studiVZ – Die Gefahr!?

04.01.2008

Am Anfang war es studiVZ, was alle abgehangen hat, AOL, T-Online Yahoo und auch die Lokalisten. Es war einfach etwas neues und beliebtes sich mit moderner Technik zu unterhalten, seine Freundschaften zu pflegen und Bilder und andere Medien leicht seinen Freunden zu präsentieren. Doch dabei wird schnell etwas vergessen. Wissen ist Macht und studiVZ hat von den ganzen Studenten die Daten, die später doch alle arbeiten gehen und alle bestimmte Intressen haben. So war es vorraussehbar, dass früher oder später die Werbung kam, nicht nur um die Serverkosten und weitere Dienste zu finanzieren, sondern auch um die 80 Millionen wieder rauszukriegen, die der Aufkauf des Sozialnetzwerks gekostet hat, als schon 2/3 aller Stundenten Deutschlands angemeldet waren.

Der Erfolg ist enorm. Im Januar 2007 kaufte der Holtzbrinck-Verlag die Seite für etwa 80 Millionen Euro. Damals hatte StudiVZ schon zwei Drittel der deutschen Studenten als Mitglieder.

Doch studiVZ merkte, dass die vielen Studenten nicht den erhofften Gewinn bringen und so wurde eine datenorientierte Werbung eingeführt, welche die Studentendaten analysiert und entsprechende Werbung einführt.

Mit originellen Werbeformen, die gut auf die Eigenschaften der Nutzer abgestimmt sind, könne die Reklame im StudiVZ zwar die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen, glaubt der Marketing-Experte Mark Pohlmann, und dann könnte das StudiVZ wieder mehr verlangen – aber diese Werbeformen habe noch keiner gefunden. Außerdem seien gar nicht alle Studenten für die Werbung interessant, sondern hauptsächlich diejenigen, die bald anfangen zu arbeiten und Geld zu verdienen. Und die müsse man herausfiltern. Dazu sei eben nötig, dass die Werbung auf die Nutzer zugeschnitten wird.

Das ist der erste Schritt, wo schon Daten für Einnahmen verwendet werden.

Doch es gibt noch ganz andere Gefahren. Firmen melden sich bestimmt gerne dort an, um ihre Bewerber zu untersuchen und das dies vorgekommen ist, berichten einige Zeugen. Doch das erkennen die Meisten nicht wirklich an, denn sie glauben, dass sie vollkommen im privaten Netzwerk mit ihren Freunden leben. Es ist kinderleicht eine Anmeldeeinladung zu bekommen und es gibt bestimmt auch andere Wege.

Mit dem schülerVZ ist das alles ähnlich und man kann es genauso als kleinen studiVZ Klon bezeichnen. Das es im schülerVZ auch Lehrer gibt, sind schon längst keine Gerüchte mehr.

Da natürlich keiner gerne die Fotos der letzen Party und die ganzen anderen schönen Sachen einfach weggeben will, sollte man zumindest vorbeugend einige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

  • Privatsphäre Optionen nutzen
  • Keine Kontaktdaten, wie ICQ Nummer, Telefonnummer oder Handy eingeben
  • Versuchen so wenig private Daten wie möglich anzugeben

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