Anti-Sec Hackergruppe gegen Exploitoffenlegung
Datum 15.07.2009 | Kategorien Internet, Sicherheit, SoftwareDie Hackergruppe Anti-Sec hat erst vergangenes Wochenende den Bildhoster Imageshack lahmgelegt und einen Protest gegen die Sicherheitsindustrie angekündigt, der bereits in vollem Gange ist. Die Gruppe bemängelt durch die Offenlegung von Exploits, wolle die Sicherheitsindustrie nur für Schreckenszenarien sorgen um anschließend besser Viren- und Firewallsoftware verkaufen zu können. Denn Exploits werden von ScriptKiddies ausgenutzt um Server oder Webseiten unter Kontrolle zu kriegen oder gleich lahm zu legen.
Unrecht hat Anti-Sec mit den Vorwürfen erstmal nicht. Zwar verfolgen mittlerweile die meisten seriösen Sicherheitsspezialisten die Politik der “Responsible Disclosure” und veröffentlichen entweder Informationen zu Lücken und Exploits gar nicht oder erst, wenn der Hersteller einen Patch zum Schließen entwickelt hat. Schaut man aber beispielsweise auf das Exploit-Portal Milw0rm, das seine Arbeit gerade wieder aufgenommen hat, so sind Exploits offenbar das Letzte, woran es der Community derzeit mangelt.
Laut Aussagen von Anti-Sec will man die Full Disclosure ausrotten. Hierzu sollen Communities, Unternehmen und Personen wörtlich “eliminiert” werden.


[...] welcher einen Bufferüberlauf erzeugt. Leider und das ist sehr traurig, mussten bestimmte Leute gleich wieder ein Exploit veröffentlichen, sodass die Zeit bis zur aktiven Ausnutzung des Bufferüberlaufs nicht mehr lang [...]