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Eltern haften auch im Internet für ihre Kinder

Auch wenn die Eltern in Punkto Computer sich weniger auskennen als beispielsweise ihre Kinder haften sie für Straftaten, welche von den Kindern begangen wurden, das entschied das Münchener Landgericht.

Ein 16-hähriges Mädchen hatte 70 urheberrechtlich geschützte Kinderfotos für einen Film benutzt und diesen ins Internet gestellt. Die Fotografin reichte daraufhin Klage ein.

Ich halte es für absolut unmachbar, dass sich Eltern dahingehend über die Aktivitäten der Kinder informieren können. Die Gesetze sind sehr komplex so ist statistisch gesehen jede zweite Seite im Netz laut einer damaligen Studie urheberrechtlich nicht in Ordnung. Zudem ist man im Internet mit mehren Ländern verbunden und jedes Land hat wieder eigene Gesetze doch selten weiß man auf anhieb, woher ein bestimmtes Material kommt.
Dann sollen auch noch Eltern die vielleicht gerade mal wissen wie man Internetseiten aufruft, die Kinder belehren was erlaubt ist und was nicht? Das halte ich für absoluten Schwachsinn, denn die Revolutionen im Netz ticken schneller und für Erwachsene, die nicht gerade in der Branche arbeiten ist es ein zusätzlicher stündlicher Aufwand täglich sich über derartige Erneuerungen zu informieren. Das Urteil ist zum Glück noch nicht rechtskräftig.

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