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Liste mit streng vertraulichen Polizeidaten ist öffentlich im Netz

Während halb Deutschland bangt, welche Konsequenzen der Diebstahl von 17 Millionen Kundendaten bei der Telekom-Tochter T-Mobile für jeden Einzelnen haben könnte, muss der Berliner Landesbezirk der Gewerkschaft der Polizei (GdP) einen eigenen GAU beim Umgang mit sensiblen Informationen einräumen.

Anfang September hatte die GdP damit begonnen, wie zuvor auch in Sachsen Anhalt, Thüringen und Sachsen, 14.000 Berliner Mitgliedern kostenlos Handys zur Verfügung zu stellen, damit diese nicht mehr im Dienst ihre privaten Handys nutzen mussten. Mit dem sogenannten GdP-Phone können die Nutzer im E-Plus-Netz untereinander und mit allen Berliner Dienststellen der Polizei, der Feuerwehr, des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) und der Bezirksämter kostenfrei telefonieren.

Da jedoch nicht jeder Polizist die Nummern seiner GdP Kollegen kennen kann, stellte die GdP in einem geschlossenen Breiche, eine Liste mit sämtlichen GdP Mitgliedern in den geschlossenen Mitgliederbereich. Jedoch kurze Zeit später kursierte die Liste schon im Internet und sorgt somit für ein hohes Sicherheitsrisiko der GdP Mitglieder. Da in der Liste auch Beamte aufgeführt sind, die im Bereich der Organisierten Kriminalität oder bei Spezialeinsatzkommandos tätig sind, stehen nun Befürchtungen im Raum, Kriminelle könnten diese Informationen nutzen, um einzelne Personen zu bedrohen oder bestimmte Handys orten zu lassen.

Wer dafür verantwortlich ist, konnte bisher noch nicht fesgestellt werden. Jedoch können Mitglieder, die sich nun in ihrer Sicherheit eingeschränkt fühlen eine neue Nummer bekommen, die nicht veröffenltich wird, wobei man dazu sagen muss, dass die oben genannte Liste ja auch nicht veröffentlicht werden sollte.

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2 Kommentare »

Wo war denn die Liste veröffentlicht?

Dominik

Steht bisher noch in keinen Quellen, ich denke mal es wurde wegen der noch laufenden Ermittelungen nicht in den Pressemitteilungen genannt.