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Neue Facebook AGB – Empörung macht sich breit

Anfang Februar 2009 änderte Facebook die Geschäftsbedingungen, mit dem Ziel die Nutzungsbedingungen zu vereinfachen. Was vorher noch aus vielen Dokumenten bestand soll damit zusammengefasst sein.

Doch mit den neuen Geschäftsbedingungen sichert sich Facebook die unbegrenzte Nutzung aller Inhalte der Plattform. Die Klausel blieb gut zwei Wochen unbemerkt, bis ein Posting des Verbraucherschutzblogs The Consumerist auf einen bemerkenswerten Passus in den neuen AGB aufmerksam machte.

Demnach können also Fotos der Mitglieder und andere Inhalte intern von Facebook als auch extern beispielsweise für Werbezwecke frei genutzt werden. Ebenso wurde der Satz in dem festgelegt war, dass die Nutzungsrechte nur so lange bestünden wie der Nutzer in Facebook angemeldet sei gelöscht. Somit kann man sich jetzt auch abmelden und Facebook darf trotzdem noch alles frei nutzen.

Diese Klausel führte zu so hohen Protesten, dass sich der Facebook-Chef Mark Zuckerberg im Unternehmensblog dazu äußerte.

Facebook vertrete grundsätzlich die Auffassung, dass die Inhalte den Nutzern gehören und dass sie selbst bestimmen, mit wem sie sie teilen. Das Unternehmen brauche aber weitgehende Rechte, um es Nutzern ermöglichen zu können, Informationen anderen zur Verfügung zu stellen.

Dafür wird das Beispiel gebracht, dass wenn ein Nutzer eine Nachricht bekommt von einem Absender der sich bereits von Facebook abgemeldet hat, diesem Nutzer weiterhin die Nachricht erhalten lassen möchte.

Ob dies nur reine Vertuschung oder Kleinredung der nun bestehenden Macht von Facebook über die Nutzer ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich möchte nur noch anmerken, dass die Rechte bei den ICQ Nutzungsbedingungen nicht anders aussehen, wie es nun bei Facebook der Fall ist.

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1 Kommentar »

[...] zum Boykott aufgerufen wurde, hatt sich Facebook Gründer Mark Zuckerberg dazu entschlossen die neuen Nutzungsbedingungen, in denen unter anderem die freie Nutzung aller Daten der Nutzer auch nach der Abmeldung von [...]