Persöhnliche Nachrichten von unbekannten Personen
Datum 25.08.2008 | Kategorien Internet, SicherheitHeutzutage wird immer mehr Wert auf Kommunikation und Erreichbarkeit gelegt, was auch verständlich ist, denn irgendwie müssen ja die Aufträge reinkommen. Da kommt es nicht selten vor, dass neue Kunden auch im Internet gewonnen werden. Gerade für Webdesigner deren Homepage wohl die Referenz ihrer Dienstleistung ist.
Nicht selten sind diese Arbeiter auch in Sozialen Netzwerken und geben dort viele detaillierte persönliche Daten preis. Diese Daten können für so genannte Social Engineering Attacken benutzt werden. Demnach werden sie beispielsweise Kontaktiert und eine Person spricht mit ihnen einige Punkte an um ihnen die Skepsis zu nehmen. Sie können ja nicht wissen, ob die Person sie nun wirklich kennt oder die Daten einfach aus Sozial Netzwerken entnommen hat. Somit sind die Angegriffenen schnell bereit eventuell wichtige Daten raus zugeben, wessen Folgen dann verheerend sein könnten.
Mittlerweile gibt es auch schon Programme, die sogenannten Crawler, die entsprechende Netzwerke absuchen und automatisch Nachrichten oder Mails versenden. Wer würde schon daran denken, wenn sie mit persönlichem Namen angesprochen werden und eventuellen weiteren Details, dass sich dahinter ein Unbekannter mit bösen Absichten verstecken könnte. Diese Methode wird besonders im Nachrichtensystem von Sozialen Netzwerken, sowie auch per Mail mittlerweile immer mehr für Phishingangriffe genutzt oder um Malware zu verbreiten.
Demnach sollte man folgende Regeln beachten.
- Sicherheit geht vor Höflichkeit
- Seien sie bei jedem Kunden skeptisch
- Trauen sie nicht jeder Mail oder Nachricht, auch wenn sie noch so persönlich ist
- Trennen sie Privatsphäre strickt vom Berufsleben
- Geben sie keine wichtigen Daten ohne Absprache mit Vorgesetzten oder genauen Prüfung der Identität des anderen (Beispielsweise durch Personalsausweis) raus.





