ELEXPRESS.de |

Webmaster und Online Marketing Blog

schülerVZ und studiVZ – Die Gefahr!?

Am Anfang war es studiVZ, was alle abgehangen hat, AOL, T-Online Yahoo und auch die Lokalisten. Es war einfach etwas neues und beliebtes sich mit moderner Technik zu unterhalten, seine Freundschaften zu pflegen und Bilder und andere Medien leicht seinen Freunden zu präsentieren. Doch dabei wird schnell etwas vergessen. Wissen ist Macht und studiVZ hat von den ganzen Studenten die Daten, die später doch alle arbeiten gehen und alle bestimmte Intressen haben. So war es vorraussehbar, dass früher oder später die Werbung kam, nicht nur um die Serverkosten und weitere Dienste zu finanzieren, sondern auch um die 80 Millionen wieder rauszukriegen, die der Aufkauf des Sozialnetzwerks gekostet hat, als schon 2/3 aller Stundenten Deutschlands angemeldet waren.

Der Erfolg ist enorm. Im Januar 2007 kaufte der Holtzbrinck-Verlag die Seite für etwa 80 Millionen Euro. Damals hatte StudiVZ schon zwei Drittel der deutschen Studenten als Mitglieder.

Doch studiVZ merkte, dass die vielen Studenten nicht den erhofften Gewinn bringen und so wurde eine datenorientierte Werbung eingeführt, welche die Studentendaten analysiert und entsprechende Werbung einführt.

Mit originellen Werbeformen, die gut auf die Eigenschaften der Nutzer abgestimmt sind, könne die Reklame im StudiVZ zwar die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen, glaubt der Marketing-Experte Mark Pohlmann, und dann könnte das StudiVZ wieder mehr verlangen – aber diese Werbeformen habe noch keiner gefunden. Außerdem seien gar nicht alle Studenten für die Werbung interessant, sondern hauptsächlich diejenigen, die bald anfangen zu arbeiten und Geld zu verdienen. Und die müsse man herausfiltern. Dazu sei eben nötig, dass die Werbung auf die Nutzer zugeschnitten wird.

Das ist der erste Schritt, wo schon Daten für Einnahmen verwendet werden.

Doch es gibt noch ganz andere Gefahren. Firmen melden sich bestimmt gerne dort an, um ihre Bewerber zu untersuchen und das dies vorgekommen ist, berichten einige Zeugen. Doch das erkennen die Meisten nicht wirklich an, denn sie glauben, dass sie vollkommen im privaten Netzwerk mit ihren Freunden leben. Es ist kinderleicht eine Anmeldeeinladung zu bekommen und es gibt bestimmt auch andere Wege.

Mit dem schülerVZ ist das alles ähnlich und man kann es genauso als kleinen studiVZ Klon bezeichnen. Das es im schülerVZ auch Lehrer gibt, sind schon längst keine Gerüchte mehr.

Da natürlich keiner gerne die Fotos der letzen Party und die ganzen anderen schönen Sachen einfach weggeben will, sollte man zumindest vorbeugend einige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

  • Privatsphäre Optionen nutzen
  • Keine Kontaktdaten, wie ICQ Nummer, Telefonnummer oder Handy eingeben
  • Versuchen so wenig private Daten wie möglich anzugeben

Weitere Interessante Links zu dem Thema:

Viele Klicks wenig Geld

StudiVZ nutzt Mitglieder-Daten für gezielte Werbung

StudiVZ will am Jahresende Geld verdienen

Tags: , , , , , , ,

1 Kommentar »

[...] kommenden Vorstellungsgesprächen kein böses Erwachen zu kriegen. Auch sind Soziale Netzwerke die Einladungen für die Anmeldung vorraussetzen, wie beispielsweise das schülerVZ keine Sicherheit. Leave a [...]