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Skype droht 2010 das Ende seines Dienstes

Der VoIP Anbieter Skype muss seine Dienste unter ungünstigen Umständen im kommenden Jahr wohl einstellen. Dies sagte die Konzernmutter eBay im letzten Quartalsbericht.

Grund dafür sind lizenzrechtliche Auseinandersetzungen mit der Software-Firma Joltid, die die Rechte an zentralen Teilen der Skype-Software hält. Mit dem Kauf von Skype hat eBay zwar die Rechte an der Software erworben, aber offenbar nicht vollständig. Dem Quartalsbericht zufolge entzündete sich der Streit an einer Klage, die eBay gegen Joltid einreichte. Im Gegenzug behauptete Joltid, eBay habe den Lizenzvertrag durch verschiedene Maßnahmen verletzt, unter anderem durch die Verbreitung von Quelltext beim Einreichen von Patenten – und kündigte diesen. Joltid wirft Skype auf dieser Basis vor, das Copyright von Jolitid zu verletzen und vertrauliche Informationen zu missbrauchen.

Skype hat nun vorm Obersten Gerichtshof Englands Klage erhoben, um zu beweisen, dass die Vorwürfe unbegründet seien und die Kündigung damit nicht rechtens sei. Ebenso hat Skype begonnen die rechtlich Bedenklichen Teile selbst neu zu entwickeln, damit der Dienst nicht eingestellt werden müsste. Hier äußerte man jedoch erhärtete Skepsis, ob dieser Plan auch erfolgreich werden würde.

Sollte die Eigenentwicklung misslingen und Joltid erfolgreich sein, kann es sein, dass 2010, wann das Urteil des Obersten Gerichtshof erwartet wird, der Skype Dienst eingestellt werden muss. Dies wäre sehr schade, da Skype eine sehr gute Alternative zu ICQ ist und auch von vielen Firmen zur Kommunikation eingesetzt wird.

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3 Kommentare »

Gerade bei Skype wäre es sehr ärgerlich wenn dieser von der Bildfläche versschwinden würde.

Yoschi

Und so richtige Alternativen zu Skype gibt es auch nicht…

Dominik

Da stimm ich euch zu. Skype eignet sich zur schnellen Unternehmenskommunikation ideal. Leider sind in meinem Freundeskreis nur wenig Skypenutzer.